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Venöse Stauungsekzeme

Sie sind Reaktionen der Haut auf die Überflutung mit venösem Blut. Die Veränderungen setzen dort ein, wo die Behinderung des arteriellen Zustroms durch das venöse Blut am grössten ist, in den unteren Beinpartien, in der Gamaschenzone und der Knöchelregion, genau dort, wo auch am häufigsten venöse Beingeschwüre auftreten. Stauungsekzeme sind eben häufig Vorstufen und müssen als ernste Warnhinweise angesehen werden; wegen des starken Juckreizes sind oft verkrustete Kratzspuren zu sehen.

 
Anklicken: venöse Stauungsekzeme

Eine noch immer nicht ganz aufgeklärte Besonderheit der Stauungsekzeme ist die Tatsache, dass sie "streuen" können: es bilden sich ähnliche, gleichfalls sehr juckende Hautveränderungen - kleine Herde bis grosse Flächen - an Körperstellen, die nichts mit venösen Zirkulationsstörungen zu tun haben, am Rücken, auf der Brust und den Armen. Mit der Heilung des Primärekzems heilen auch die Streuekzeme.

An dieser Stelle sei noch eine Hautschädigung erwähnt, die zwar nicht zum Formenkreis der Ekzeme gehört, aber wie ein Stauungsekzem eine Folge des überhöhten Drucks in den Hautvenen des Beines ist: die Weisse Atrophie. Dabei handelt es sich um auffallend glasig-helle Areale von Linsen- bis Münzgrösse, vorwiegend in der Umgebung des Sprunggelenkes, die zu ihrer Entstehung Jahre benötigen, aber ohne Vorwarnung, sozusagen von heute auf morgen, in ein Beingeschwür zerfallen können, das besonders schmerzhaft ist.

Anklicken: Beginnender geschwüriger Zerfall in einer weissen Atrophie-Zone

Beginnender geschwüriger Zerfall in einer weissen Atrophie-Zone.

Dr. Russ © 2014